So funktioniert der Test

Keine Zahlen aus der Blackbox: Diese Seite erklärt genau, was wir messen, wie wir rechnen und was das Ergebnis verfälschen kann.

Wo wir messen

Dein Browser spricht mit dem nächstgelegenen Cloudflare-Rechenzentrum — über dieselben offenen Mess-Endpunkte, die auch speed.cloudflare.com antreiben. Cloudflare ist in mehr als 300 Städten vertreten, der Testserver liegt also meist nur wenige Millisekunden entfernt. Das Ergebnis spiegelt damit dein Zugangsnetz wider, nicht irgendeinen weit entfernten Server.

Der Rechenzentrums-Code in deinen Ergebnissen (zum Beispiel SIN oder FRA) ist der Code im IATA-Stil des Standorts, der deinen Test bedient hat.

Download und Upload

Wir öffnen mehrere parallele Verbindungen und streamen Daten für ein festes Zeitfenster (rund 10 Sekunden Download, 8 Sekunden Upload). Die Datenpakete wachsen dabei schrittweise, damit langsame und Multi-Gigabit-Leitungen gleichermaßen fair gemessen werden.

Der Durchsatz wird fortlaufend erfasst, während die Bytes eintreffen. Deine Hauptzahl ist das 90. Perzentil aller Messpunkte nach der Anlaufphase — nah an dem, was die Verbindung voll aufgewärmt dauerhaft hält, und dieselbe Auswertung, die auch speed.cloudflare.com verwendet. Der Spitzenwert neben jedem Diagramm ist der höchste einzelne Messpunkt.

Latenz, Jitter und Latenz unter Last

Die Leerlauf-Latenz ist der Median von rund 15 kleinen HTTP-Roundtrips zum Testserver, bevor die eigentliche Übertragung beginnt. Jitter ist die durchschnittliche Änderung zwischen aufeinanderfolgenden Messungen.

Während Download und Upload mit voller Geschwindigkeit laufen, schicken wir weiter Latenz-Messungen. Deren Median ist deine Latenz unter Last. Auf einer gesunden Leitung bleibt sie nahe am Leerlaufwert; auf einer Leitung mit überdimensionierten Puffern kann sie um Hunderte Millisekunden wachsen — dieser Effekt heißt Bufferbloat und ist der Hauptgrund, warum Calls stottern, „obwohl das Internet doch schnell ist“.

Bufferbloat-Noten

Die Note vergleicht deine schlechteste Latenz unter Last mit deiner Leerlauf-Latenz. Benotet wird die zusätzliche Verzögerung:

Bufferbloat-Notenskala
NoteZusätzliche Latenz unter LastSo fühlt es sich an
A< 20 msNicht wahrnehmbar — alles bleibt flüssig.
B20–60 msFür fast alles völlig in Ordnung.
C60–150 msCalls können bei Downloads stottern.
D150–400 msEchtzeit-Apps leiden unter Last.
F> 400 msDie Leitung verschluckt sich, sobald sie zu tun hat.

Qualitätsnoten

Streaming schaut auf den Download-Spielraum (4K braucht grob 15–25 Mbps pro Stream). Videocalls schauen auf die Upload-Kapazität plus Latenz und Jitter unter Last — ein Call ist nur so gut wie deine Leitung, wenn sie beschäftigt ist. Gaming schaut auf Leerlauf-Latenz, Jitter und Bufferbloat; die reine Bandbreite spielt jenseits weniger Mbps kaum eine Rolle.

Die Noten sind bewusst konservativ: Ein A heißt, die Aktivität sollte sich selbst dann makellos anfühlen, wenn die Verbindung ausgelastet ist.

Was dein Ergebnis verfälschen kann

WLAN ist der häufigste Flaschenhals — teste per Kabel, wenn du kannst. Ebenfalls Zahlendrücker: ein VPN oder Proxy, andere Personen oder Geräte auf der Leitung, Browser-Erweiterungen, die den Datenverkehr inspizieren, eine ausgelastete Laptop-CPU und Stromsparmodi auf dem Smartphone.

Zwischen verschiedenen Testseiten (speedtest.net, fast.com, diese Seite) können die Zahlen ebenfalls abweichen, weil jede andere Server, andere Verbindungszahlen und eine andere Auswertung nutzt. Unterschiede von 10–20 % sind normal und heißen nicht, dass einer der Tests falsch liegt.

Was wir nicht tun

Diese Seite ist komplett statisch — es gibt kein Backend, keine Datenbank und kein Kontosystem. Deine Ergebnisse werden in deinem Browser berechnet und ausschließlich im lokalen Speicher deines Browsers abgelegt, wo du sie jederzeit löschen kannst.

IP-Adresse, Anbieter und Stadt in deinen Ergebnissen stammen aus den Antwort-Headern des Testservers und werden nur lokal angezeigt. Wir empfangen, protokollieren und speichern sie nie.